Oberhausen.
(
hr).
Vor
einigen Monaten, es ist der 4. Januar 2004.
In einem Nebenraum einer Gaststätte in Alt-Oberhausen
sitzen sieben Eishockey-begeisterte Frauen und Männer
zusammen und gehen eine Vereinssatzung durch. Nach
gut zwei Stunden ist das „Werk“ voll-bracht: Der
Förderverein für den Eishockeynachwuchs in Oberhausen,
kurzum „Starting-Six e.V." genannt – ist gegründet.
Die nächsten Wochen sind mit allerlei Terminen beim
Notar, der Bank und beim Finanzamt gespickt. Zeitgleich
versuchen die Idealisten an-dere von ihrem Vorhaben
zu begeistern, die Eishockeynachwuchs-förderung
in Oberhausen voranzutreiben, finanzielle und materielle
Hilfe für diesen kostenintensiven Sport dem Nachwuchs
bereitzustellen. Nachdem zunächst Verwandte und
Bekannte ihre Unterstützung durch eine Mitgliedschaft
zeigen, geht es nun ans „Eingemachte“, die Kritiker
müssen von den Zielen des Fördervereins überzeugt
werden.
Gründungsmitglied und Vorsitzender Holger Rößing:
„Offenbar sehen viele in uns eine Konkurrenz zu
den "Revier Löwen Oberhausen" und haben
die Befürchtung, dass hier ein zweiter Eishockeyverein
in Ober-hausen heranwächst.“ Diese Angst kann im
Förderverein niemand teilen. Zwar gibt es aus der
Ratinger Vergangenheit der Revier Löwen einige Parallelen,
als aus dem dortigen Förderverein die heutigen "Ra-tinger
Ice Aliens" hervorgingen, allerdings sind die
Karten heute anders verteilt als damals. In Oberhausen
gibt es keine eishockeytaugliche Eishalle. Der "Revier
Löwen Oberhausen e.V." arbeitet bekanntlich
daran.
Die Familie Cleven ist mit „Kind und Kegel“ Mitglied
im Förderverein ge-worden. “Ich denke schon, dass
wir in Oberhausen noch mehr für die Nachwuchswerbung
in Sachen Eishockey machen müssen“, so Yvonne Cleven,
zweite Vorsitzende und Mutter von zweijährigen Zwillingen.
Die Satzung des Fördervereins war einer der Hauptkritikpunkte
für viele "Revier Löwen"-Anhänger. Ist
doch dort im Vereinszweck von der Un-terstützung
der Eishockey-Nachwuchsarbeit in Oberhausener Sport-vereinen
und nicht namentlich von den "Revier Löwen
Oberhausen" die Rede.
Jörg Heiermeier, Kassierer des Fördervereins und
Webmaster des In-ternetforums "www.revierloewenfans.de"
bringt es auf den Punkt: „Für uns ist die örtliche
Festlegung auf Oberhausen entscheidend, da wir hier
leben und in unserer Stadt den Nachwuchs unterstützen
wollen. Die Revier Löwen sind ein Oberhausener Verein
und deshalb soll und wird der Nachwuchs von "Starting-Six"
profitieren.“ Man kann alle Gründungsmitglieder
bei jedem Heim- und vielen Auswärtsspielen der Revier
Löwen Oberhausen antreffen. Jens Cleven hat seine
beiden Zwillinge fast immer dabei: “Das wäre schon
eine super Sache, wenn meine beiden Kleinen in drei
Jahren hier in Oberhausen das Trikot der Revier
Löwen überstreifen könnten.
„Starting-Six e.V.,“ so erklärt uns Holger Rößing
nochmal, “ ist und bleibt ein Förderverein. Eishockeyspielen
können die Kinder – so wie es mein Sohn macht -
bei den Revier Löwen Oberhausen!“ Für die derzeit
ca. 35 Mitglieder ist “Starting-Six“ nicht nur ein
Name, er ist auch so etwas wie Programm. Nicht nur
das ideale Einstiegsalter für die Sportart Eishockey
liegt bei ungefähr sechs Jahren, auch der Mindestjahresbei-trag
im Förderverein fängt bei sechs Euro an. So laufen
nun auch die ersten „Events“ zu Gunsten des Fördervereins
an. Im Internetforum wird eine vom erfolgreichen
Team der Revier Löwen handsignierte Col-lage zu
Gunsten des Fördervereins versteigert.
Des Weiteren startet am 15.Mai zum vierten Mal das
Hallenfussball-turnier der Fans der Revier Löwen
Oberhausen in der Willy-Jürissen-Halle am Südbad,
an dem sich der Förderverein sowohl organisatorisch
beteiligt als auch zur Hälfte vom Erlös profitiert.
Die andere Hälfte kommt einem karitativem Zweck
zu Gute.
Weitere interessante Links auf reviervereine.de:
Infoseite: [
Starting-Six e.V. ]
Infoseite: [
Revier-Löwen-Fans e.V. ]
Infoseite: [
Revier
Löwen Oberhausen e.V. ]
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